Heute
10:00 - 17:00
10:00 - 17:00
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 09:30 - 17:30
Karfreitag 03.04.2026 10:00 - 17:00
Ostern 05.04.2026 10:00 - 17:00
Ostermontag 06.04.2026 10:00 - 17:00
Tag der Arbeit 01.05.2026 10:00 - 17:00
Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingsten 24.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingstmontag 25.05.2026 10:00 - 17:00
Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 20.09.2026 10:00 - 17:00
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag - Montag 21.09.2026 geschlossen
Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 17:00
Weihnachten 25.12.2026 geschlossen
Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00
28.12.2026 10:00 - 17:00
Silvester-Abend 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 geschlossen
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
accessibility.openinghours.special_opening_hours.link
Alle anzeigen10:00 - 17:00
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag 09:30 - 17:30
Karfreitag 03.04.2026 10:00 - 17:00
Ostern 05.04.2026 10:00 - 17:00
Ostermontag 06.04.2026 10:00 - 17:00
Tag der Arbeit 01.05.2026 10:00 - 17:00
Auffahrt 14.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingsten 24.05.2026 10:00 - 17:00
Pfingstmontag 25.05.2026 10:00 - 17:00
Nationalfeiertag 01.08.2026 10:00 - 17:00
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 20.09.2026 10:00 - 17:00
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag - Montag 21.09.2026 geschlossen
Heiliger Abend 24.12.2026 10:00 - 17:00
Weihnachten 25.12.2026 geschlossen
Stephanstag 26.12.2026 10:00 - 17:00
28.12.2026 10:00 - 17:00
Silvester-Abend 31.12.2026 10:00 - 17:00
Neujahr 01.01.2027 geschlossen
Berchtoldstag 02.01.2027 10:00 - 17:00
accessibility.openinghours.special_opening_hours.link
Alle anzeigenNach dem Landesmuseum Zürich nun im Château de Prangins in angepasster Form: Das Schweizerische Nationalmuseum präsentiert eine Ausstellung über die koloniale Vergangenheit der Schweiz und deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit. Basierend auf neusten Forschungserkenntnissen umfasst sie eine breite Palette an schriftlichen Quellen, Objekten, Kunstwerken und Fotografien.
Auch wenn die Schweiz streng genommen nie eigene Kolonien besass, gab es Einzelpersonen, Gruppierungen und Unternehmen, die direkt am europäischen Kolonisierungsbestreben beteiligt waren. Kolonial. Globale Verflechtungen der Schweiz bietet einen Überblick über dieses lange ausgeblendete Kapitel in der Geschichte des Landes.
Die Ausstellung ist in zwei Teile gegliedert. Zunächst werden verschiedene Beispiele schweizerischer Beteiligung an unterschiedlichen kolonialen Kontexten -- von Amerika über Afrika bis nach Asien -- ab dem 16. Jahrhundert vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in das Leben von Schweizer Privatpersonen und Einrichtungen, die sich am transatlantischen Sklavenhandel beteiligten oder durch den Handel mit mithilfe versklavter Menschen hergestellten Kolonialprodukten reich wurden.
Weitere Beispiele berichten von Schweizerinnen und Schweizern, die als Missionare in entlegene Weltregionen reisten oder ihre Heimat verliessen, um Siedlungskolonien zu gründen und Land zu bebauen, das den Einheimischen entrissen wurde. Dabei wurden diese Bevölkerungsgruppen manchmal sogar ausgerottet. Zudem dienten Tausende, getrieben von Armut oder Abenteuerlust, als Söldner in europäischen Heeren, die sich an blutigen Eroberungen beteiligten. In der Schweiz prägten schriftliche Berichte und Bilder aus den Kolonien die Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf die Menschen in diesen Weltregionen, und sie verbreiteten und zementierten rassistische Stereotypen. Universitäten, etwa in Genf oder Zürich, entwickelten eine Rassenlehre, die international verbreitet wurde. Sie schuf eine Hierarchie unter den Völkern und diente als wissenschaftliche Legitimation für ein weltumspannendes Herrschaftssystem. Einen wichtigen Platz in der Ausstellung erhalten Beispiele und Protagonisten aus der Romandie, darunter Carl Vogt, David de Pury, die Mission romande, das Söldnerregiment de Meuron und der Abolitionist S. B. L. Frossard.
Der zweite Teil der Ausstellung hinterfragt die Bedeutung des kolonialen Erbes für die heutige Schweiz und seine globalen Folgen: struktureller Rassismus, ungleiche Reichtumsverteilung und Umweltprobleme, um nur einige zu nennen. Schliesslich wird das Publikum aufgefordert, sich Gedanken über zeitgenössische Themen zu machen, welche die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden, etwa die Präsenz von umstrittenen Statuen im öffentlichen Raum, und seine Meinung zu diesen Fragen zu teilen.
Leiterin Kommunikation, Marketing und Fundraising