Ausstellung | 18.11.2022 - 26.02.2023

Swiss Press Photo 22

Ausstellung

Das Siegerfoto von Denis Balibouse erinnert, wenig überraschend, an das am meisten beachtete Treffen von 2021 zwischen Joe Biden und Wladimir Putin! Trotz der verschwommenen Hand eines Sicherheitsbeamten im Vordergrund, wurde dieses Bild ausgezeichnet, weil es die Hintergründe dieses historischen, aber sorgfältig inszenierten Moments aufzeigt... Es bietet somit einen anderen Blick auf das Weltgeschehen, wie auch die weiteren 90 Fotografien der Ausstellung Swiss Press Photo 22, in den Kategorien Aktualität, Alltag, Schweizer Geschichten, Porträt, Sport und Ausland.

Publikumsaktivitäten

Verbringen Sie spannende, spielerische, inspirierende, lehrreiche und lustige Momente im Château de Prangins! Wir bieten eine Vielzahl an Aktivitäten spezielle ausgerichtet auf verschiedene Publikumsgruppen. Eine erfahrene und motivierte Mannschaft erwartet Sie.

Diese privaten Führungen können während, aber auch ausserhalb der Öffnungszeiten gebucht werden.

Anmeldung

 

2 Wochen im Voraus

Dauer

 

60 Minuten, spezielle Angebote auf Anfrage möglich

Gruppengrösse

 

max. 25 Personen pro Führung

Sprachen

 

Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Weitere Sprachen auf Anfrage.

Kosten


 

 

120 CHF für die Führung, zuzüglich reduzierter Eintritt von 8 CHF pro Person.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

Medien

Swiss Press und World Press Photo 2022

publiziert am 31.10.2022

Medienmitteilung                                                                                      

World Press Photo 18.11. – 18.12.22
Swiss Press Photo 18.11.2022 – 26.02.2023

Das Weltgeschehen des Jahres 2021 in Bildern

Zum neunten Mal in Folge sind im Château de Prangins gleichzeitig zwei Ausstellungen zur Pressefotografie zu sehen: Swiss Press Photo und World Press Photo. Die diesjährigen Ausgaben blicken zurück auf die Bilder über das Weltgeschehen im Jahr 2021. Ab dem 18. November erhält das Publikum die Möglichkeit, verschiedenste Perspektiven aus allen Teilen unserer Welt zu entdecken. Die preisgekrönten Werke erzählen mutige Geschichten, erinnern an bedeutsame Handlungen und zeugen von einer grossen Vielfalt im Umgang mit der Realität. Die Vernissage der Ausstellungen findet am Donnerstag, 17. November, um 18.30 Uhr statt und ist kostenlos.

Nach der Coronapandemie im Jahr 2020 war 2021 ein Jahr des Übergangs, in dem einige Problematiken von Neuem ins Rampenlicht rückten. Dazu gehörten die Entführungen von Schülerinnen und Schülern durch islamistische Gruppen in Afrika, die Gewaltausschreitungen im Gazastreifen, die Spannungen in der Ukraine, die Demonstrationen der Bevölkerung in Thailand zur Bewahrung ihrer Bürgerrechte und, stets im Hintergrund präsent, die weltweite Klimakrise.

Swiss-Press-Fotograf des Jahres 2021 wurde der Lausanner Denis Balibouse für sein Foto beim Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Joe Biden und Wladimir Putin in Genf im Juni 2021. Im Vordergrund ist die verschwommene Hand eines Agenten des russischen Secret Service zu sehen, dahinter, in bester Schärfe, die beiden Staatschefs, die vor einer riesigen Bibliothek sitzen. Bei der Betrachtung dieses Bildes spürt man die wenigen Sekunden der Unsicherheit und der Aufregung, die der Fotograf erlebte, kurz bevor er den Raum verlassen musste.

Der diesjährige World Press Photo Contest wurde in einem neuen Format durchgeführt, mit dem Ziel, eine zu starke Dominanz der westlichen Perspektiven zu verhindern. Neu ist der Wettbewerb in sechs Regionen aufgeteilt: Afrika, Asien, Europa, Nord- und Mittelamerika, Südamerika und Südostasien/Ozeanien. Jede Region verfügt über eine eigene Jury, welche ihre Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt. Die so ausgezeichneten Werke werden dann zusätzlich von einer internationalen Jury beurteilt, die letztendlich die vier Gewinnerinnen oder Gewinner auswählt. Dieses Jahr ging die Auszeichnung des World Press Photo of the Year an die kanadische Fotografin Amber Bracken. Mit ihrem Bild Kamloops Residential School würdigte sie die zahlreichen Kinder, die in Kamloops, einer Stadt im Westen Kanadas, ums Leben kamen, nachdem sie im Rahmen der Politik zur Assimilierung der indigenen Bevölkerung an die westliche Kultur ihrem Zuhause entrissen worden waren.

 

Medienmaterial
Swiss Press Photo
World Press Photo

Ausstellungskatalog

Swiss Press Photo 22. Die besten Schweizer Pressefotos des Jahres 2021

Fondation Reinhardt von Graffenried, Bern | CHF 38.00

ISBN 978-3-96999-096-4​

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